Freitag, 2. Mai 2014

Konzept

Nach drei Wochen Rercherche, Überlegungen und Besprechungen mit den Dozenten habe ich nun folgendes Konzept für mein Projekt entwickelt:

Mein Thema ist Transhumanismus, die kulturelle und intellektuelle Bewegung welche durch verschiedene technologische Mittel (Cyborg-Technologie, Robotik, Stammzellentherapie, Genmanipulation zum Zwecke der positiven Eugenik, Nanotechnologie, Neurotechnologie usw.) die Überwindung menschlicher Grenzen anstrebt und befürwortet.

Ich stelle mir ein futuristisches Szenario vor, in dem ein Ehepaar mit Kinderwusch sich an einen Arzt wendet, der sie beraten soll, welche gentechnischen Upgrades sie an ihrem Kind vornehmen sollen und wie sie es nach ihrem Wunsch designen können. Sie kommunizieren ebenfalls mit einem weiblichen Androiden, der für sie das Kind als Leihmutter austragen soll. Dieser Android wurde extra für dieses unterfangen hergestellt, seine/ihre synthetische Gebärmutter wurde anhand von Zellen der biologischen Mutter erzeugt. Diese vier Figuren, Vater, Mutter, Arzt und Android möchte ich zu den Protagonisten meiner Geschichte machen.

Als Bühne für meine Geschichte könnte ein soziales Medium wie Facebook dienen, wo ich Profile (mit gezeichneten Profilbildern sowie Profilinformationen) für meine Charaktere einrichte und sie in einer offenen Gruppe diskutieren lasse. Auf diese Weise könnte durch Posts, Kommentare, angehängte Inhalte und Links eine Geschichte (quasi in Echtzeit) entstehen. Die Eltern erklären ihre Wünsche und Sorgen, der Arzt empfiehlt gewisse gentechnische upgrades und der weibliche Android (Gynoid), der ein wahrnehmendes Wesen ist, bringt seine persönlichen Rechte ins Spiel, welche durch die (in diesem Szenario bereits erfolgten) Androidenrechtebewegung erkämpft wurden. Während die Geschichte grundsätzlich fiktiv ist und ich z.B. illustrierte fake-Artikel als Posts einbringen würde, könnte ich in diesem Medium Links einbinden zu existierenden Webseiten mit Infos über reale gentechnische und A.I.-Experimente und Entwicklungen. Auf diese Weise dürfte ein spannendes Geflecht aus Dichtung und Wahrheit entstehen.

Mein Zielpublikum sind natürlich in erster Linie Leute, die sich für Science Fiction, Cyberpunk-Themen und Transhumanismus interessieren, ansprechen dürfte es jedoch letztendlich verschiedenste Leute, die sich auf Facebook rumtreiben. Wie ich mein Zielpublikum am besten erreiche, ist eine offene Frage, vielleicht kann ich hier noch von den Dozenten Expertenratschläge entgegennehmen.

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